Kulturforum Berlin Nordost e.V. –
eine Plattform für Kultur in Pankow,
Prenzlauer Berg und Weißensee
Aktivitäten

 

Nächste Veranstaltungen 2019

Besuch im Kunstarchiv Beeskow

Besuch der Bauhaus-Stadt Dessau

 

Spätherbst 2018

Besuch des Christoph Links Verlags

 

Anmeldungen bitte an mail @ kulturforum-nordost.de

 

Bisherige Kulturrundgänge
und Veranstaltungen
18.09.2018

Besuch der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee

Unser Verein beschäftigt sich seit Längerem mit Gesellschaft, Kultur und Religion und besuchte dazu die „Ibn-Rushd-Goethe-Moschee“ in Berlin-Moabit gemeinsam mit den Pankower SPD-Abteilungen 12 und 15. Die einzige liberale Moscheegemeinde Berlins trägt den arabischen Philosophen Ibn Rushd (Averroes) und den deutschen Dichter im Namen. Gemeindemitglied Mohammed El-Kateb stellte Ziele und Konzept der Gemeinde vor: Ihre Mitglieder verstehen sich als progressive Muslime und haben sich einer moderneren, offeneren Religionsausübung auf der Basis der fünf Säulen des Islam verschrieben. Ihr Gebetsraum steht allen Religionsrichtungen des Islam offen, Frauen und Männer können gemeinsam beten. Auch interreligiöse Eheschließungen sind dort möglich. Die Gebetsabende finden in Arabisch und Deutsch statt. Gemeinsame Gebete richten sich beispielsweise gegen Homophobie, Polygamie oder Verschleierungszwang. Gründerin ist die bekannte Menschenrechtsaktivistin Seyran Ateş. Die kleine Gemeinde sieht sich seit ihrer Gründung 2017 laufend Angriffen ausgesetzt. In der Diskussion ging es um den Umgang mit anderen Musliminnen und Muslimen, Barmherzigkeit, Koranübersetzungen und die Ausbildung islamischer Theologinnen und Theologen. Auch die Sinn- und Identitätssuche junger muslimischer Menschen war ein Thema.

 

06.09.2018

Besuch des Mies van der Rohe Hauses

Zur Einstimmung ins Bauhaus-Jubiläum wie auch wegen der Bezüge zu städtebaulichen Entwicklungen heute besuchten wir das Mies van der Rohe Haus in Berlin-Hohenschönhausen. Heute kommunale Galerie, wurde sie 1932 von dem deutsch-amerikanischen Architekten für das Druckereibesitzerpaar Lemke als Landhaus am Obersee geschaffen. Mies ließ sich dabei von den Bauhausthemen Licht, Natur und Bewegung leiten. Dabei setzte er auf ein straßenseitig abschirmendes Flachgebäude aus weichem Ziegelstein, Glas und Stahl, das viel Raum für die Gartengestaltung am Obersee lässt. Ihr Refugium blieb seinen Auftraggebern nur für wenigen Jahre. Gerade in der Nachkriegszeit durchlitt das Architekurdenkmal wechselvolle gefahrenvolle Zeiten, die erst mit der Sanierung vor 20 Jahren endeten. Besucht von überwiegend internationalen Architekturinteressierten, führt es heute Ausstellungen mit Bezügen zum Schöpfer, der Bauhaus-Moderne und zum Lebensalltag heute durch. Da es seine Gäste auf engem Raum empfängt, die gern länger verweilen, ist für Informations- und Aufenthaltsbedürfnisse ein Besucherzentrum geplant. Wir boten unsere Unterstützung an.

 

27.08.2018

Gespräch mit CDU-Kulturpolitiker Christian Goiny und Consense-Geschäftsführer Sören Birke zum Schwerpunkt Clubkultur/Musikwirtschaft (in der Kulturbrauerei)

 

30.01.2018

Gemeinsamer Neujahrsempfang 2018 unter dem Motto „Wir greifen nach den Sternen“ mit den Pankower Vereinen im ZEISS-Großplanetarium (Prenzlauer Berg)

 

06.12.2017

Besuch der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

mit Vorstellung durch Rektorin Leonie Baumann

 

23.11.2017

Besuch des Verlages Matthes & Seitz Berlin mit Vorstellung seines Programms durch Verleger Dr. Andreas Rötzer (Prenzlauer Berg)

 

12.05.2017

Besuch in den Wissenschaftlichen Sammlungen des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner

Das IRS ist eine Forschungseinrichtung, deren Historische Forschungsstelle nicht zuletzt architekturgeschichtliche Bestände sammelt und erforscht: Unterlagen des Instituts für Städtebau und Architektur (ISA) der Bauakademie der DDR, Unterlagen des Bundes der Architekten der DDR und ca. 90 Vor- und Nachlässe von Architekten und Planern. Nach einer Einführung durch Institutsleiter Dr. Kai Drewes konnte der Verein dazu das Archiv erforschen sowie Architekturzeichnungen und Fotos im Original in Augenschein nehmen. Sehr aufschlussreich waren die Pläne und Zeichnungen vom Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg. Das DDR-Großprojekt errichtete in den 80er Jahren neben dem Zeiss-Großplanetarium über 1300 Wohnungen in serieller Bauweise.

 

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